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(wlr) Wenn man im Sommer an Weihnachten denkt, dann ist Johannisfeuer!

Seit Jahrzehnten pflegt die Junge Union den Brauch zur Sommersonnwende und verschürt dann die im Januar eingesammelten Christbäume.

Viele Johannisfeuer im Umland wurden wegen der starken Waldbrandgefahr abgesagt und tagsüber schaute es angesichts der starken Windböen auch nicht gut aus um das Spektakel durchzuführen. Auch rief die Wetterlage einige Zweifler auf den Plan. Vorsitzender Fabian Weidensteiner und sein Team ließen sich dadurch allerdings nicht aus der Ruhe bringen und bauten alles Notwendige erst einmal auf, im Vertrauen der Wind würde sich bis zum Abend legen, die Feuerwehr wässert das Umfeld gut ein und ist aufmerksam vor Ort mit dabei.

 

Dass die Veranstaltung bei gutem Wetter fast ein Selbstläufer ist und vor allem Familien mit Kindern auf die große Wiese vor dem Sportplatz lockt, war den jungen Leuten klar. Bei Getränken, Steaks, Bratwürsten und Käse mit Brezen wurden die Eltern versorgt und für die Kids gab es Pommes, Eis und vor allem die begehrten „Leuchtstäbe“.

Fabian Weidensteiner, selbst aktiver Feuerwehrmann, schaute seinen Helfern und Feuerwehrkollegen vom Grill aus zu, wie sie das Areal um die aufgetürmte Feuerstelle weiträumig wässerten um ein Ausbreiten über die frisch gemähte aber sehr trockene Wiese zu verhindern. Die Vorbereitungen für ein Gelingen waren getroffen.

Je später es wurde, um so mehr legte sich der Wind und in der Dämmerung wurde dann das Feuer entfacht, stand kerzengerade da und verursachte bei den Kleinen große Augen und Erstaunen. Für die Junge-Union war es eine erfolgreiche Veranstaltung mit rekordverdächtigen Besucherzahlen die gegen Mitternacht mit dem kompletten Ablöschen der Feuerstelle beendet wurde.

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