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(wlr) Nur wenige Stunden nach dem Bieranstich in München, brauchte Bürgermeister Martin Schregelmann ebenso wie sein Amtskollege, nur zwei gescheite Schläge, um das erste Fass Oktoberfestbier zum Laufen zu bringen.

Seelische und tatkräftige Unterstützung bekam er dazu von seinen CSU-Vorstandskollegen, von Festwirt Helmut Prölß und Bürgermeister Stephan Oetzinger aus Mantel, die bei der rohen Gewalt durch den Schlegel, das Holzfass fest im Griff haben mussten, bis es hieß „O´zapft is“. Während des Tages ging der bange Blick aller Verantwortlichen immer wieder mal gen Himmel, aber Petrus war früher scheinbar doch ein Bayer und hielt seine schützende Hand über das Festgelände am Helmut-Hückmann-Platz, sodass der angekündigte Regen ausblieb. Es war deftiges Essen im Angebot, das angesichts des doch etwas stärkeren Festbiers gut von Nöten war, denn die Auswirkungen des höherprozentigen Gerstensaftes wurde von Manchen schon etwas unterschätzt. Mit der Band „Freistaat Live“ traf das Festkommitee voll ins Schwarze. Die vier Jungs hatten einfach alles auf Lager was zum Schunkeln und Klatschen auf den Tischen und Bänken oder zum Tanzen vor der Bühne nötig war und brachten dabei das komplette Festzelt schon bald zum Beben. Der Einstieg vom zünftigen Boarischen bis zur schweißtreibenden Diskonummer und vor allem die Schlager und Rockklassiker hatten es in sich und trieben die Stimmung auf den Höhepunkt. Die Mädels hatten sich in ihr Dirndl geworfen und die Jungs die Lederhosen aus dem Schrank geholt. Etliche Kirwavereine waren gekommen und waren alle der Meinung, dass man nicht unbedingt nach München fahren muss, um beim Oktoberfest abzufeiern. Zu später Stunde war dann in der Bar der JU kein Durchkommen mehr. „Mia rock´n Bayern!“Dieses Motto der Band für den Abend auf dem Etzenrichter Oktoberfest erfüllte sich für die Unionsfamilie in vollen Zügen.

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