Seit über 40 Jahren gibt es bei der Etzenrichter Unionsfamilie die Tradition des Fischessens mit politischer Würze in der Fastenzeit.
Krankheitsbedingt musste heuer der Ortsvorsitzende passen. Franktionsvorsitzender Michael Feige übernahm deshalb die Begrüßung der Gäste, unter die sich auch schon traditionell eine Abordnung des SPD-Ortsvereins mischte.
In bewährter Manier servierte die Frauen-Union, die von den FU-Damen und Vorsitzender Renate Müller zubereiteten marinierten Heringe. Alternativ wurden aber auch Bratheringe und Fischstäbchen angeboten, dazu frisch gedämpfte Kartoffeln und knuspriges Bauernbrot. Ebenso durfte ein „Verdauungsschnapserl“ zur Nachspeise als „Fettlöser“ nicht fehlen.
Die JU mit German Würschinger an der Spitze unterstützte die Veranstaltung mit ihren Fähigkeiten im Service und war da auch sehr flott unterwegs.
Die politische Würze des Fischessens
Um auf die politische Würze der Veranstaltung einzugehen, oblag es erst Bürgermeister Martin Schregelmann diesen Teil zu eröffnen, indem er über gemeindepolitische Themen informierte.
MdL Dr. Stephan Oetzinger, als gern gesehener Gast beim Fischessen, beschränkte sich in einer Kurzfassung der Ansprache zu aktuellen und wichtigen Themen der Landes- und Bundespolitik. Als beliebt und wichtig bewiesen sich in den letzten Jahren die persönlichen Gespräche mit den Gästen an den einzelnenTischen. Dort konnten die Themen angesprochen und diskutiert werden, die den einzelnen Besuchern unter den Nägeln brannten.
„Den Austausch pflegen und nutzen“, eine Devise des Landtagsabgeordneten, die ihn auszeichnet und wobei er bestens auf die einzelnen befragten Situationen eingehen kann.
Michael Feige dankte Stephan Oetzinger mit einem Flascherl Wein, für seinen unentwegten und ungebrochenen Einsatz in den einzelnen Ortschaften des Landkreises.